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Beautypedia – spannendes Beauty-Wissen

Eau de Parfum, oder Toilette oder doch Eau de Cologne? Beim Duftwasser ist alles eine Frage der Konzentration. Denn anhand des enthaltenen Anteils an Duftöl entscheidet sich nicht nur der Preis sondern auch die Intensität. Um die mysteriöse Welt der Düfte etwas zu erhellen haben wir die interessantesten Fakten rund um das Thema Parfum einmal zusammengefasst.

Die spannende Geschichte des Parfums

Täglich tragen viele Menschen ihren Duft wie selbstverständlich auf, doch nur die wenigsten haben sich bisher die Frage nach dem Ursprung von Parfum gestellt. Diese reicht zurück bis ins alte Ägypten, denn dort wurden zu Ehren des Sonnengottes Ra Duftstoffe verbrannt. Und auch schon die Ägypterinnen trugen gerne duftende Salben oder Pomaden auf, auch Rizinusöl, gemischt mit Minze oder Thymian, war sehr beliebt.

Der Name “Parfum” lässt sich übrigens vom Lateinischen ableiten. Die Duftstoffe wurden meist zu Ehren einer oder mehrer Gottheiten verbrannt, und stiegen “per fumum”, also “durch den Rauch” in den Himmel auf.

Im Vorderen Orient wurden schliesslich die Verfahren zur Herstellung weiterentwickelt, während europäische Seefahrer von Ihren Fahrten neue Grundstoffe, wie Gewürze aus Indien oder Blüten aus Madagaskar, mitbrachten, die zu exotischen Düften verarbeitet wurden.

Später wurde Parfum dann aus einem weiteren Grund wichtig: man benutzte schwere Duftwasser um die üblen Gerüche zu überdecken, welche durch mangelnde Hygiene und Sauberkeit verursacht wurden. Als sich die Hygieneverhältnisse in Europa langsam verbesserten, wurden auch die Parfums wieder leichter.

Zum Luxusgut entwickelte sich das Parfum im 19. Jahrhundert. Heutzutage hat Parfum eine Konzentration von 15 % an reinen Duftölen und wird meistens als “L’intense”, “L’extrait” oder “L’absolu” von den Herstellern angeboten. Je höher die Konzentration, desto intensiver der Duft. Deshalb werden diese Essenzen auch nur sehr sparsam angewendet.

Eau de Parfum

Das heute sehr beliebte Eau de Parfum hat eine Konzentration an Duftölen von 10 bis 14 Prozent und es entstand eher aus einer Not heraus. Denn als 1979 eine neue Luxussteuer in Frankreich fällig wurde, die auch das Parfum betraf, mussten die Parfumeure sich eine Strategie einfallen lassen, wie sie diese umgehen konnten. So benannten Sie das Parfum einfach in Eau de Parfum um und änderten die Konzentration der Duftstoffe. Die Bezeichnung wurde bis heute beibehalten und das Eau de Parfum ist zum wahren Statussymbol avanciert.

 

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Eau de Toilette

Als alltäglicher gilt heute das Eau de Toilette, denn dieses ist aus keinem Badezimmer mehr wegzudenken. Mit einer Duftöl-Konzentration von 6 bis 9 Prozent ist es wesentlich leichter als das Eau de Parfum und hervorragend für jeden Tag geeignet.

Seinen Ursprung hat das Eau de Toilette im 17. Jahrhundert in Frankreich. Die bessere Gesellschaft badete aus Angst vor schädlichen Keimen nicht im normalen Wasser, sondern trug Duftwasser auf. Da es für die Körperreinigung aber noch keine speziellen Räume gab und diese im Flur, dem Schlafzimmer oder einem anderen Zimmer des Hauses vollzogen werden musste, bedeckten die Bediensteten die Möbelstücke mit Tüchern, auf Französisch “toile”, um diese vor Flecken zu schützen. So war der Begriff Eau de Toilette geboren.

Heute bieten viele Hersteller ihre Eau de Parfums auch als leichteres Eau de Toilette an. Viele Frauen schätzen diese Variante, da sie sich bestens zum täglichen Gebrauch eignet und nicht zu intensiv duftet.

 

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Eau de Cologne

Im 18. Jahrhundert erlebte die Stadt Köln einen regelrechten Aufschwung und das “Rom des Nordens” zog viele Menschen an. Das führte leider auch dazu, dass die Stadt sehr schmutzig war und ihre Bewohner mit unangenehmen Gerüchen plagte.

Auch der Italiener Johann Maria Farina versuchte sein Glück in Köln und verkaufte dort einen Duft, den er aus Zitrusblüten, Zeder und Bergamotte herstellte. Da sein spezielles Talent darin bestand, immer wieder den gleichen Duft anzufertigen, wurde Farina schnell bekannt und belieferte Königshäuser in ganz Europa. Zu Ehren der Stadt Köln, der er seinen Erfolg verdankte, nannte er sein Duftwasser Eau de Cologne.

Heute enthält das Eau de Cologne einen Anteil an Parfumöl von 3 bis 5 Prozent und wird vor allem von Männern gerne getragen, da es sehr frisch duftet. Auch im Sommer eignet es sich aufgrund seiner Leichtigkeit hervorragend.

 

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In unserem Shop erhaltet Ihr das luxuriöse Eau de Parfum, das leichtere Eau de Toilette und das frische Eau de Cologne. Solltet Ihr euch noch nicht ganz sicher sein, welche Duftnoten am besten zu euch passen, dann macht doch einfach unseren tollen Dufttypentest und lasst euch inspirieren.

Madeleine

Madeleine ist Cleopatra's Secret-Redakteurin der ersten Stunde. Dabei liebt sie es, immer neue Trends aufzuspüren und viele spannende Beauty-Geheimnisse für euch zu lüften.

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One thought on “Beautypedia – Wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen EdP, EdT und EdC?”

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