Warum verfliegen manche Düfte so schnell? Wieso riecht ein Parfum an einer Freundin viel besser als an einem selbst? Und wieso duftet jedes Parfum von Person zu Person anders? – Rund um das Thema Düfte gibt es viele Fragen, die jede Frau sich beim Kauf eines neuen Duftes stellt. Hier trifft man immer wieder auf die Begriffe Kopfnote, Herznote und Basisnote. Doch was hat man sich eigentlich darunter vorzustellen und was sagen sie über einen Duft aus?

Die Duftpyramide

Jedes Parfum folgt bei seiner Komposition einem gewissen Prinzip. Dieses könnt ihr euch als Pyramide vorstellen. Manche Duftnoten befinden sich oben an der Spitze und manche bilden die Basis eines Duftes. Die Intensität und Haltbarkeit der Aromen nimmt vom Boden der Pyramide hin zur Spitze ab.

Der erste Eindruck: die Kopfnote

Die Kopfnote – also die Spitze der Pyramide – sind die Geruchs-Komponenten, die wir als erstes wahrnehmen. Sie stellt den Auftakt eines Parfums dar und ist dafür verantwortlich, dass ein Duft beim ersten Aufsprühen im Laden meist so anders duftet, als wenn ihr nach einer halben Stunde noch einmal an eurem Handgelenk oder dem Teststreifen riecht.

Die Kopfnote ist häufig von frischen und würzigen Duftnuancen geprägt, hierzu zählen beispielsweise Pfeffer, Zitrone oder Bergamotte. Meist verfliegt die Kopfnote bereits nach 15 Minuten und offenbart die Herznote eines Parfums.

Der Körper des Duftes: die Herznote

Als Herznote bezeichnet man das, was den eigentlichen Duftkörper ausmacht. Oft besteht sie aus blumigen Nuancen, z.B. Rosen, Maiglöckchen oder Jasmin. Ihre Aromen halten viel länger an und sind zudem entscheidend dafür, wie wir einen Duft wahrnehmen.

Prada Candy
Kopfnote: Moschus Herznote: Benzoe, Vanille Basisnote: Karamell
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CHANEL Bleu de Chanel
Kopfnote: rosa Pfeffer, Vetiver, Zitrusfrüchte Herznote: Grapefruit, Labdanum, Zeder Basisnote: Ingwer, Sandelholz, Weihrauch
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Giorgio Armani Sì
Kopfnote: Schwarze Johannisbeere und Bergamotte Herznote: Mairose, Jasmin und Neroli Basisnote: Patschuli, Vanille, Orcanox und edle Hölzer
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Hugo Boss Boss Bottled
Kopfnote: Bergamotte, grüner Apfel, Zitrone Herznote: Nelke, Zimt, Geranie Basisnote: Sandelholz, Zedernholz, Vetiver
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Chloé Love Story
Kopfnote: Neroli, Physalis Herznote: Orangenblüten-Absolue, Stephanotis Basisnote: Petitgrain, Zedernholz
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Jean Paul Gaultier Le Male
Kopfnote: Pfefferminz Herznote: Lavendel Basisnote: Vanille
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Das was bleibt: die Basisnote

Die Herznote schafft den Übergang zur Basisnote. Diese verbindet sich am meisten mit den Duftmolekülen unserer Haut und sorgt dafür, dass ein Parfum bei jedem Menschen anders riecht. Hierbei spielen beispielsweise der pH-Wert, der Hormonhaushalt, die Ernährung und das Alter eine grosse Rolle. Die Basisnote ist somit der individuellste Teil der Duftpyramide und ist aufgrund ihrer lang anhaltenden Komponenten, sogenannte Fixateure, auch noch nach einigen Stunden wahrnehmbar. Oft bilden Holze, Vanille, Moschus oder Tabakaromen die Basis eines Parfums.

Noch mehr spannendes Duft-Wissen: Was sich hinter den Abkürzungen EdP, EdT und EdC verbirgt, erfahrt ihr hier.

Madeleine

Madeleine ist Cleopatra's Secret-Redakteurin der ersten Stunde. Dabei liebt sie es, immer neue Trends aufzuspüren und viele spannende Beauty-Geheimnisse für euch zu lüften.

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